Algerian Solitaire

Über Algerian Solitaire

Algerian Solitaire ist ein Kartenspiel mit einem Doppeldeck mit 104 Karten für einen einzelnen Spieler. Manchmal hört man den Namen Algerian Patience oder Algerian Solitaire.

Patience kommt aus dem Französischen und bedeutet „Geduld“ und Solitaire bedeutet „allein, einsam“. Geduld und Solitär bezeichnen zusammen Spiele für eine Person, bei denen mit Geduld sein Spielziel erreicht. Eine Patience gilt als „gelöst“, wenn alle Karten in der richtigen Reihenfolge sortiert wurden.

Da man geneigt ist, viele Begriffe zu germanisieren, wurden die Schreibweisen Solitär statt Solitaire und Algerisch statt Algerisch geschaffen. So entstanden Wortkombinationen wie „algerisches Solitär“, „algerisches Solitär“ oder „algerische Geduld“.

Wenn Sie solche Schreibweisen oder Begriffe in der Zukunft sehen, können Sie sicher sein, dass alle diese Begriffe genau ein Spiel meinen.

Spielregeln für das Algerische Solitär

Ob das Spiel aufgeht oder nicht ist teilweise abhängig von der Reihenfolge der Karten im Talon. Der Zufall entscheidet hier, ob sie gewinnen oder nicht. Was ein Talon ist, erfahren Sie weiter unten. Darüber hinaus bestimmen die spielerischen Fähigkeiten des Spielers über sein Sieg. Hier spielen ihre persönliche Spielfähigkeiten eine Rolle. Algerian Solitaire Mischung aus Denkspielen und Glückspielen.

Spielziel

Ziel des Spiels ist es, alle Karten auf dem Spielfeld, einschließlich der Hilfskarten, in der richtigen Reihenfolge zu bringen.

Foundations (Basisstapel)

Oben auf dem Spielbrett sehen Sie eine verdeckte Karte, neben der 8 leere Felder zu sehen sind. Diese 8 Felder bilden die Foundations, in der alle Spielkarten einschließlich der Hilfskarten in der richtigen Reihenfolge sortiert werden.

In den ersten 4 Foundations werden die Karten in aufsteigender Reihenfolge von Ass bis König und in den nächsten 4 Foundations in absteigender Reihenfolge und in der richtigen Farbe eingeordnet. Mit Farbe wird hier Pic, Kreuz, Herz und Karo gemeint.

Tableau (Ablagestapel)

Unter den Foundations sehen Sie 8 Spalten mit Karten. Hier werden die Karten bewegt und zwischengelagert. Diesen Ablagebereich nennen wir Tableau. Sie können immer eine niedrigere Karte auf eine um 1 höhere Karte ablegen. Die Farbe muss dabei gleich sein. Sie könne beispielsweise nicht ein 9 Pic auf ein 10 Herz auf legen, sondern nur 9 Pic auf 10 Pic.

Es können immer nur einzelne Karten verschoben werden. Sie können die die Karte entweder in den Basisstapel oder in den Ablagestapel verschieben. Es ist jedoch nicht möglich, die Karten unten auf die Hilfskarten zu legen.

Hilfskarten (auch Reservekarten)

Von dem 104 Karten werden 12 Karten in die Ablagestapel verteilt. Die übrigen Karten bilden Hilfskarten, auch als Reservekarten bekannt. Es werden 6 Reservestapeln gebildet mit jeweils 6 aufgedeckten Karten. Man kann immer nur mit den obersten Karten spielen.

Sie können die Karten aus den Reservestapeln entweder in die Ablage tun oder aber direkt in die Basisstapel ablegen. Wenn eine Karte aus einem Hilfsstapel weggenommen wurde, kann man sie nicht mehr in den Hilfsstapel zurücklegen.

Talon

Die restlichen Hilfskarten werden verdeckt nach oben neben die Basisstapeln gelegt und bilden den Talon. Wenn im Spiel keine Karten mehr bewegt werden können, klicken Sie auf den Talon, um sich neue Karten austeilen zu lassen. Auf jedem Vorratsstapel unten werden zwei neue Karten ausgeteilt.

Spielempfehlung der Redaktion

Diese Spielvariante ist ein Ableger des klassischen Solitär Spiel von Microsoft Windows. Wenn Sie lieber die klassische Variante spielen möchten, spielen sie Spider Solitaire. In diesem Spiel werden die Karten nur von König bis Ass sortiert. Sie können zwischen 3 Schwierigkeitsgraden wählen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Spiel sind, das zwischen den Schwierigkeitsgraden 1 und 2 von Spider Solitaire liegt, dann spielen Sie die Fortsetzung, nämlich Spider Solitaire 2.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.